Immobilien

Alternative Möglichkeiten, in Immobilien zu investieren

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Wer in Immobilien investieren will, der muss nicht immer ein Haus oder eine Wohnung kaufen. Vor allem Kleinanleger, die keine großen Summen aufbringen können (oder wollen), suchen immer wieder nach Alternativen, um dennoch vom Immobilien-Boom profitieren zu können. Doch welche alternativen Möglichkeiten sind empfehlenswert?

Der Immobilienpreise schießen in die Höhe – eine Chance für Kleinanleger?

Wer sich die aktuellen Immobilienpreise genauer ansieht, der wird schnell feststellen, dass Kleinanleger kaum noch eine Chance haben, eine Wohnung oder ein Haus zu erwerben, um es wenig später gewinnbringend vermieten oder verkaufen zu können. Die Anschaffungskosten, die – etwa für ein Haus mit 100 m² – oft bei mehr als 400.000 Euro liegen, übersteigen in der Regel den finanziellen Rahmen des Kleinanlegers. Doch es gibt auch noch andere Möglichkeiten, die keinesfalls außer Acht gelassen werden sollten. So kann sich der Anleger an einer GbR („Gesellschaft bürgerlichen Rechts“) beteiligen – die Immobilie wird gemeinschaftlich erworben, sodass der Anleger zum Miteigentümer wird. Anleger können auch in einen geschlossenen Fonds investieren, der eine oder auch mehrere Immobilien baut und/oder auch betreibt. Auch offene Fonds sind eine interessante Alternative. In einem offenen Fonds befinden sich mehrere Immobilien, die bereits gekauft wurden. Der Anleger ist jedoch ein Anteilseigner und somit nicht unternehmerisch beteiligt. Die Beteiligung des Anlegers beschränkt sich nur auf das Vermögen, das vom ihm in den Fonds investiert wurde. Der Anleger kann auch Zertifikate auf Indizes eines Immobilien-Unternehmens erwerben. Zertifikate sind Schuldverschreibungen, das bedeutet, der Anleger verbrieft den Zahlungsanspruch gegenüber den Emittenten (der Herausgeber) des Zertifikats. In fast allen Fällen ist das eine Bank. Die Höhe der Rückzahlung hängt von der Wertentwicklung ab. Natürlich können Anleger – etwa über CMC Markets – auch Aktien von Immobilien-Unternehmen kaufen.

Was muss der Anleger im Vorfeld berücksichtigen?

Wer sich für ein alternatives Immobilien-Investment interessiert, der sollte sich natürlich auch mit den möglichen Risiken einer derartigen Anlage auseinandersetzen. Wichtig ist, dass die Chance des Investments ein ausgewogenes Verhältnis zu den möglichen Risiken aufweist. Ein weiterer Punkt: die Rendite. Diese ist aber auch maßgeblich für die Investition in eine reale Immobilie, wobei es sich immer nur um den prozentualen Gewinn handelt, der mittels einer Überbrückungsinvestition erzielt werden kann. Jedoch hängt die Höhe der Rendite auch von den zu bezahlenden Steuern, den Gebühren des Investments und auch dem wirtschaftlichen Umfeld ab. Genau deshalb sollte es sich auch um ein transparentes Investment handelt – der Anleger muss wissen, was ihn in den kommenden Wochen, Monaten und Jahren erwarten kann und auch wird. Das heißt, er muss – anhand von Daten und Zahlen – beurteilen, wie wirtschaftlich und wie riskant sein Vorhaben ist.

Welche alternativen Investments sind empfehlenswert?

Fakt ist: es gibt kein richtiges oder falsches Investment. Möchte man ein Haus bauen oder kaufen und in weiterer Folge vermieten, so ist es wichtig, dass im Vorfeld die Kosten berücksichtigt werden, die im Zuge des Investments anfallen. Aber auch Fonds- oder Aktien-Investments sollten im Vorfeld gut überlegt werden. Nur dann, wenn der Anleger auch weiß, wie hoch das Risiko ist und wie hoch die Gewinnchancen sind, sollte er sich für ein alternatives Investment entscheiden.

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