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Für welche Privatpersonen macht ein Tresor Sinn?

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Wer einen Tresor im Haus hat, besitzt Wertgegenstände, die er damit schützt. Wert bedeutet nicht in jedem Fall materiellen Wert. Viele Leute schließen Dinge ein, die für ihre Seele von Bedeutung sind. Alte Briefe, Urkunden oder andere Andenken an liebe Menschen oder besondere Situationen bedeuten den Dieben nichts. Sie entsorgen diese. Sie interessieren sich für den Geldwert eines Objektes, zu dem sie ihn verkaufen. Menschen, die Dinge mit ideellem Wert in einem Tresor aufbewahren, laufen Gefahr, sie zu verlieren. Ausgeklügelte Diebe nehmen verschiedene Arten von freistehenden Tresoren mit.

Nützliche Arten von Tresoren

Die sicherste Art von Tresor ist ein im Mauerwerk oder im Fußboden verankertes Behältnis. Die Gefahr des Mitnehmens bei einem Einbruch besteht nicht. Es ist einfacher zu kaschieren mit einem Bild, einem Teppich oder einem Büchergestell. Je nach Zeitpunkt des Einbruchs bleibt den Dieben keine Zeit, hinter jedem Gegenstand einen Tresor zu vermuten. Sie beeilen sich, um nicht dem Ertappen der heimkehrenden Einwohner zum Opfer zu fallen. Beim Kauf eines Tresors ist zu beachten, dass er der Europanorm 1143-1 entspricht.

Zertifizierte Wertbehältnisse sind gegen Feuer geschützt. Sie halten schnellen Öffnungsversuchen stand. Ein Einbruch ist nicht die einzige Gefahr für eingeschlossene Wertgegenstände. Eine Feuersbrunst, Hochwasser oder eine Naturkatastrophe nimmt Tresore mit und beeinträchtigt die Sicherheit der gelagerten Objekte. Bei einem Erdrutsch ist es möglich, dass Wasser oder Erdmassen das Behältnis aus seiner Verankerung reißen und unter sich begraben. Die Kraft von Dieben ist begrenzt. Dennoch verfügen sie über Mittel und Wege, verankerte Tresore zu befreien.

Dagegen hilft das Gewicht. Bei einem Behältnis mit einem Gewicht von 500 bis 1.000 Kilogramm ist die Chance groß, dass Einbrecher ihn trotz vieler Tricks nicht aus seiner Verankerung heben. Ein Tipp von Experten lautet, den Tresor in der Nähe des Benutzungsortes der aufbewahrten Objekte anzubringen. Der geeignete Ort für das Behältnis der Dokumente und Akten ist das Büro. Wer teuren Schmuck einschließt, platziert es im Schlafzimmer oder in der Nähe des Badezimmers.

Für wen Tresore Sinn machen

Tresore mit Panzertür oder Wertraumtür garantieren in den meisten Fällen für Sicherheit. Sie machen für Privatpersonen Sinn, wenn sie ihr Vermögen dezent zur Schau stellen. Diebe suchen Wertgegenstände bei Personen, die bekannt für ihren Vermögensstand sind. Sie brechen in Häuser ein, die auf ein hohes Einkommen der Einwohner hindeutet. Alternativ suchen sie Wertvolles in einem einfachen Haus, wenn sie die Bewohner gut kennen und über ihre komfortable Vermögenslage Kenntnis haben.

Ist eine Panzertür oder Wertraumtür sicher?

Ist ein schwerer Tresor fest verankert, hängt die Sicherheit von seiner Tür ab. Geübte Einbrecher haben Erfahrung im Knacken von Tresortüren. Sie wissen, wo sich ihre Schwachstellen befinden. Eine Wertraumtür kaufen Interessierte nach Sicherheitsstufen klassifiziert. Neben dem Widerstandsgrad III nach EN 1143-1 ist die Sicherheitsstufe B nach VDMA 24992 von großer Wichtigkeit. Eine sichere Panzertür ist nach VdS 2450 geprüft. Türen mit den Widerstandsgraden IV bis IX bieten eine erhöhte Sicherheit für den Tresor.

Stellt die Mitnahme durch Diebe dank des Gewichtes keine Gefahr dar, ist es möglich, dass sie den Schlüssel dazu finden oder die Zahlenkombination kennen. Deshalb empfehlen sich Türen mit Fingerabdruckscanner.

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